Mittwoch, 4. Februar 2015

Eine teleologische These

Eine teleologische These
von Landon W. Rabern
(Mathematisches Seminar UC Santa Barbara)

ANNAHME 1: Das Universum zeigt zu viel Struktur, als dass es zufällig entstanden sein könnte.
FOLGERUNG 1: Es gab einen Schöpfer.
ANNAHME 2: Alles ist einem zeitlichen Verlauf unterworfen.
FOLGERUNG 2: Das Universum war auch in jenem Zeitraum aktiv, in dem es erschaffen wurde.
ANNAHME 3: Nichts und niemand - nicht einmal Gott - kann das Ergebnis einer Entwicklung im Universum genau vorhersagen. Tatsächlich nimmt die Unsicherheit nach Bekanntwerden aller Parameter sogar noch zu.
FOLGERUNG 3: Wollte der Schöpfer das Universum genau so haben, wie es ihm gefällt, musste er es sehr schnell erschaffen.
ANNAHME 4: Jedes Wesen, das zu seinem Privatvergnügen ein Universum erschafft, ist ein egomanischer Irrer.
FOLGERUNG 4: Der Schöpfer ist ein ein egomanischer Irrer.
FOLGERUNG 5: Da ein egomanischer Irrer alles so haben will, wie es ihm gefällt, muss er - nach F3 - das Universum extrem schnell erschaffen haben. Im Grunde so schnell wie möglich.
ANNAHME 5: Könnte ein Schöpfer gleichzeitig Einfluss auf mehrere Stellen im Raum nehmen, könnte er die Struktur des Universums schneller herstellen.
FOLGERUNG 6: Ein Schöpfer mit mehr Anhängseln als andere könnte das Universum schneller erschaffen haben.
FOLGERUNG 7: Da - nach F5 - der Schöpfer das Universum so schnell wie möglich erschaffen hat, besitzt er auch so viele Anhängsel wie möglich.
ANNAHME 6: Das Universum ist diskret.
FOLGERUNG 8: Die Anhängsel eines Schöpfers sind von minimaler Dicke.
FOLGERUNG 9: Ein Schöpfer mit dünneren Angängseln kann eine größere Menge davon haben.
FOLGERUNG 10: Nach F7 und F9 besaß der Schöpfer so viele Anhängsel wie möglich, allesamt von minimaler Dicke.
FOLGERUNG 11: DER SCHÖPFER WAR EIN FLIEGENDES SPAGHETTIMONSTER.
Beweis der Folgerung 3:
ANNAHME 7: Der Schöpfer hat uns zu seinem Vergnügen erschaffen.
ANNAHME 8: Es macht keinen Spaß mit uns, wenn wir keinen freien Willen haben.
FOLGERUNG 12: Wir haben einen freien Willen.
ANNAHME 9: Wäre alles im Universum vorherbestimmt, hätten wir keinen freien Willen.
FOLGERUNG 13: Das Universum ist nicht vorherbestimmt.
ANNAHME 10: Der Schöpfer hat die anfänglichen Bedingungen des Universums geschaffen.
FOLGERUNG 14: Nach F13 besteht Ungewissheit, was die Entwicklung des Universums angeht.
FOLGERUNG 15: Da Unsicherheit, die zur Unsicherheit kommt, noch mehr Unsicherheit mit sich bringt, nimmt die Unsicherheit allmählich zu.
FOLGERUN 16: Annahme 3 ist zutreffend.
RAmen
(wörtlich übernommen aus dem Evangelium des FSM, im Kapitel "Institut der Erleuchtung")

1 Kommentar:

  1. "Mutti, Mutti!"
    "Ja, was ist denn, mein Kind?"
    "Der Onkel hat gesagt das FSM ist ein Quirl."
    "Hat er das wirklich gesagt, oder hat er gesagt es ist der Schöpfer?"
    "Kann sein, irgend so ein Küchengerät war es."

    Wobei viele nicht wahr haben wollen, dass im sogenannten 1. Schöpfungsbericht in der Bibel, der von der Entstehung her der 3. und letzte ist, eine Entwicklung beschrieben wird. Die Tage beschreiben auch keine Zeitabschnitte, denn das, was wir da lesen, ist ein Glaubenslied. Die Priester, die auch die Wissenschaftler dieser Zeit waren, schrieben dem Volk in der babylonischen Gefangenschaft ein Glaubenlied. Ursprünglich hatte es 12 Tage, eigentlich Verse. Als es sich eingebürgert hatte, dass man 6 Tage gearbeitet und am 7. Tag geruht hat, wurde das Lied auf 7 Tage (Verse) gekürzt, um diese Lebensweise zu unterstreichen und es als Gottes Willen darzustellen.
    1. Mose 1, 20 - 27 - Hier ist in sehr einfacher Weise dargestellt, als Glaubensaussage, was Wissenschaftler später meinten erkannt zu haben.
    Sicher haben sie das, aber es wurde schon von Wissenschaftlern, um 600 vor unserer Zeitrechnung, erkannt und aufgeschrieben.

    Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels.
    21 Und Gott schuf große Walfische und alles Getier, das da lebt und webt, davon das Wasser wimmelt, ein jedes nach seiner Art, und alle gefiederten Vögel, einen jeden nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
    22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet das Wasser im Meer, und die Vögel sollen sich mehren auf Erden.
    23 Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.
    24 Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendiges Getier, ein jedes nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art. Und es geschah so.
    25 Und Gott machte die Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
    26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.
    27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.

    Und wenn das so ist, warum sollte da das FSM nicht dahinter stecken?!
















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