Mittwoch, 4. Februar 2015

Die Wahrheit über WeinAchten (von Folkmar Drechsel)

Die Wahrheit über WeinAchten
Wir alle wissen, gelang und gelingt es, in einem geheimen Archiv im Vatikan, Wahrheiten vor uns zu verheimlichen. Nun ist es mir aber gelungen an eines dieser Geheimdokumente zu gelangen. Die abenteuerliche Geschichte, wie es dazu kam, will ich hier gar nicht beschreiben. Auf alle Fälle half mir eine Kirchenmaus dabei. In dem geheim gehaltenen Schreiben geht es um WeinAchten und um den Beweis, dass „Weihnachten“ eine Erfindung der christlichen Kirche ist, welche
die Ursprünge verfälscht hat, um ein Fest nach ihrem Geschmack feiern zu lassen.
Das WeinAchtsfest geht auf die Mayas zurück. Wobei der Irrtum, dass die Mayas vollständig ausgerottet wurden, durch die Offenbarungen in diesem Dokument widerlegt wird. Darüber wird sich eine kleine Gruppe Menschen, die gerade in dieser Zeit immer mehr Zulauf erfährt, sehr freuen.
Solange sie denken können feiern die Mitglieder der „Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“ im Dezember das WeinAchtsfest. Nun, da ich das Geheimdokument in die Hände bekam, können sie sich auch erklären wie ihr Fest entstand und was die Symbole und Handlungen bedeuten.
Wie ich schon andeutete, ist die Kirche des fliegenden Spaghettimonsters ein Überbleibsel der Mayas. Unentdeckt in der Welt lebten sie ihre Bräuche und offenbarten sich erst vor wenigen Jahren. Als Piraten befuhren und befahren sie die Weltmeere. So konnten sie überleben, ohne entdeckt zu werden. Wie durch ein Wunder gelangte ihre Lehre auch nach Templin, in den „Fernen Osten“. So wurde die DDR – jetzt ehemalige DDR – bezeichnet.
Da es sich um ein geheimes Dokument handelt, bringe ich es nicht im Ganzen, aber einige wichtige Erklärungen die beweisen, dass das, was wir als Weihnachtsfest feiern sollen, vom Ursprung dem WeinAchtsfest abgekupfert und verfälscht wurde.
Aus dem Gasthaus, wo anders hat man auf den Wein acht, wurde der Stall, der Tresen zur Futterkrippe. Im Tresen wurde und wird eine übergroße Nudel aufbewahrt, die bei besonderen Gelegenheiten wie eine Monstranz gezeigt und bewegt wird. Daraus wurde die Puppe, die zum Weihnachtsfest in einer Futterkrippe liegt.
Mit dem Namen des Oberpriesters Weida verbindet sich die Weide, auf der die Schafe grasen. Ihr Fleisch und auch das des Ochsen, wird zu Pastagerichten gereicht. Piratenfisch eignet sich auch vorzüglich zu Pasta und da den Piraten immer wieder fliegende Fische erscheinen, die beim WeinAchtsfest auch eine Rolle spielen, erfand man die Engel mit der Nachricht von einem neugeborenen Kind. So wollte und will man die Puppe in der Futterkrippe rechtfertigen.
Von „Weida“ (Weide) leitete man die Hirten ab, welche zu Weihnachten den Stall besuchen. Auch das ist gefälscht, denn die „Pastafaris“, wie sich die Anhänger des fliegenden Spaghettimonsters nennen, erscheinen als Piraten und nicht als Hirten.
Nun könnte man noch über die Pappnase mit dem Wattebart reden, die als Kinderschreck in das Weihnachtsfest eingebaut ist. Doch daran glaubt ja sowieso kaum jemand, was zu allen anderen Erkenntnissen dazu kommt. Somit ist eigentlich schon bewiesen, dass Weihnachten eine irreführende Erfindung ist. Darum lade ich ein, mit allen Pastafaris, in Zukunft das WeinAchtsfest zu feiern, um bei der Wahrheit zu bleiben.

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